Nach einer harten Durststrecke, die mein persönliches Kinobesuchverhalten seit etwa einem halben Jahr praktisch lahmgelegt hat, zumindest was neue Filme angeht, ist nun endlich wieder eine Oase in Sicht - und das ist keine Fata Morgana.
Schon bei der letzten Berlinale, also rund vor einem Jahr, lief der sagenhafte Streifen "I'm A Cyborg But That's OK" des koreanischen Regisseurs Chan-Wook Park , der in den deutschen Kino bisher lediglich mit seinem doch etwas konventionellen Rachedrama "Oldboy" vertreten war.
"I'm A Cyborg" ist ganz anders. Das farbenprächtige, phantasievolle Filmmärchen um ein Mädchen, das sich für einen Cyborg hält, erinnert von der gelungenen, verspielten und detailverliebten Umsetzung ein wenig an das Gondry-Meisterwerk "Science Of Sleep". Genau wie bei dem französischen Werk ist die Story im Grunde nicht besonders außergewöhnlich und lässt sich mit der Standardinhaltsangabe "Boy meets girl" eigentlich ausreichend widergeben.
Nur: Erstens ist das m. E. sowieso das einzige, einigermaßen relevante Thema auf diesem Planeten und zweitens geht es bei einem Film eben nicht nur (wenn überhaupt) um den Plot, sondern vor allem um die ästhetische Umsetzung. Und die ist nicht nur einfach gut, spitze oder überragend, sondern setzt tatsächlich neue Maßstäbe. Nicht mehr und nicht weniger. Genau so und nicht anders soll man die neuen Möglichkeiten, die die Technik zu bieten hat, filmisch nutzen. Grandios und einzigartig.
Gute Neuigkeiten für alle meine Mütter und Väter!
Vor 3 Jahren

ICH WILL MEHR!
AntwortenLöschentexte.
Ich mag Berliner Hinterhöfe.
AntwortenLöschenund ich mag berliner hintern. also, von berlinerinnen. hehehe.
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